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Literatur



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Littering in der Schweiz


Studie zur Wirksamkeit von Massnahmen unter Berücksichtigung verhaltensökonomischer Erkenntnisse

Herausgeber: FehrAdvice & Partners AG, 2014, 123 Seiten, Download

Diese Studie untersucht erstmals den Einfluss von verschiedenen Situationen und Kontexten auf das Littering-Verhalten der Schweizerinnen und Schweizer.
Die Studie behandelt insbesondere zwei Fragen: Gibt es eine generelle gesellschaftliche Norm zu littern? Oder bestimmen das soziale Umfeld, der jeweilige Ort oder die Tageszeit und individuelle Eigenschaften das Littering-Verhalten?
Darüber hinaus untersucht die Studie auch, ob die aktuell diskutierten Massnahmen tatsächlich Littering eindämmen können.
Aus dem Inhalt: "Das Vorhandensein einer generellen Norm des "Nicht-Litterns" in der Schweiz zeigt, dass in der Gesellschaft durchaus ein Fundament vorhanden ist, um Littering substantiell einzudämmen. Breit durch die Bevölkerung wird Littering als sozial nicht angebracht betrachtet. Diese Norm darf unter keinen Umständen durch wenig sorgfältig gewählte Massnahmenpakete korrumpiert werden. Die Studie zeigt aber auch, dass die Norm nicht in allen Situationen und nicht in allen Bevölkerungssegmenten gleichermassen ausgeprägt ist. Entgegen der Erwartungen der Autoren zeigen im Besonderen junge Erwachsene eine weniger stark ausgeprägte Norm des "Nicht-Litterns".


Littering kostet


Fraktionsspezifische Reinigungskosten durch Littering in der Schweiz

Herausgeber: Bundesamt für Umwelt (BAFU), 2011, 71 Seiten

Littering, das unbedachte oder absichtliche Fallen- und Liegenlassen von Abfall unterwegs, verursacht den Gemeinden Mehrkosten. Erstmals werden für die
Schweiz die durch Littering im öffentlichen Raum und in öffentlichen Verkehrsmitteln verursachten Reinigungskosten systematisch erhoben. Die Studie zeigt, dass in der Schweiz gesamthaft jährlich rund CHF 200 Mio. durch Littering anfallen. Davon entfallen etwa CHF 150 Mio. auf die Gemeinden und rund CHF 50 Mio. auf den öffentlichen Verkehr.